Ein brennender Schmerz im Ellenbogen kann das erste Warnsignal eines Tennisarms sein. Der sogenannte „Tennisellenbogen“ oder „Tennisarm“ ist eine schmerzhafte Erkrankung, die im Gegenteil zu ihrem Namen nicht nur Tennisspieler / Tennisspielerinnen, sondern auch Nicht-Sportler / Nicht-Sportlerinnen treffen kann. Verantwortlich dafür ist eine Sehnenscheidenentzündung, die typische starke Schmerzen im Bereich des Ellenbogens verursacht. Werden die ersten Warnsignale unterschätzt, kann die Beweglichkeit von Arm und Hand und, dementsprechend, die Lebensqualität der Betroffenen stark eingeschränkt werden. Der medizinische Begriff dieser Beschwerde lautet: Epicondylitis humeroradialis.

Das Ellenbogengelenk

Kaum ein anderer Körperteil wird am Tennisplatz aber auch im Alltag stärker beansprucht als der Ellenbogen. Ein Gelenk, das den großen Bewegungsumfang des Unterarms und der Hand, zum Beispiel beim Beugen, Strecken und Drehen, ermöglicht.

Das Ellenbogengelenk besteht aus drei Knochen, die sich dank Muskeln und Sehnen zueinander bewegen:

  • Oberarmknochen (Humerus),
  • Speiche (Radius) und
  • Elle (Ulna)

Sehnenleiden Tennisellenbogen

Der Tennisellenbogen hat in den letzten Jahrzehnten in der Industriewelt stark zugenommen und quält vor allem Personen, die einseitigen und wiederholenden Handbewegungen ausüben. Viele Tennisspieler / Tennisspielerinnen leiden darunter aber, trotz seines Namens, kann diese Beschwerde auch oft Menschen treffen, die noch nie in ihrem Leben Tennis gespielt haben.

Diese Erkrankung trifft die Sehnenansätze auf der Außenseite des Ellenbogens, an der Stelle, wo die Sehnen der Unterarmmuskeln am Oberarm ansetzen. Verantwortlich dafür ist eine Überlastung der Unterarmmuskulatur, die für längere Zeit falsch oder zu viel belastet wurde. Diese Muskelgruppe besteht aus drei Muskeln mit einem gemeinsamen Ursprung an der knöchernen Verdickung an der Außenseite des Oberarmknochens direkt beim Ellenbogengelenk. Das Gewebe in diesem Bereich besteht hauptsächlich aus festem Sehnengewebe und darunter liegenden Bandstrukturen, was eine sehr gute Stabilität und Kraft für die Beugung des Ellenbogens und die Streckung des Handgelenks bietet. Allerdings geht dies auf Kosten der Nährstoffversorgung und der körpereigenen Reparaturfähigkeiten. Wenn die Muskulatur kontinuierlich überlastet wird, ohne ausreichende Regeneration, können Entzündungen, Mikro- und im schlimmsten Fall sogar Makroeinrisse der Sehnenplatte auftreten, die zu den entsprechenden Symptomen führen.  

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Verschiedene Berufe und Tätigkeiten, die durch repetitive und monotone Bewegungen gekennzeichnet sind, können eine Überlastung und Reizung der Sehnen im Ellenbogen verursachen.
Der Tennisarm kann im Gegenteil zu seinem Namen nicht nur Tennisspieler, sondern auch Nicht-Sportler treffen.
Das wiederholte Greifen und Spielen von Akkorden oder Noten auf der Gitarre kann zu einer Überbeanspruchung der Sehnen im Ellenbogen führen, insbesondere wenn die Technik nicht ergonomisch ist oder wenn die Muskeln und Sehnen nicht ausreichend aufgewärmt sind.

Wen trifft ein Tennisarm?

Verschiedene Berufe und Tätigkeiten, die durch repetitive und monotone Bewegungen gekennzeichnet sind, können eine Überlastung und Reizung der Sehnen im Ellenbogen verursachen. Dazu gehören beispielsweise Racketspieler und Racketspielerinnen, Handwerker und Handwerkerinnen, Gärtner und Gärtnerinnen, Mechaniker und Mechanikerinnen, Bauarbeiter und Bauarbeiterinnen sowie Kellner und Kellnerinnen, Musiker und Musikerinnen, Reinigungskräfte und Büroangestellten aufgrund der Computertätigkeit.

Unabhängig von Geschlecht, Alter und Beruf zeigt sich der Tennisarm bei den Meisten im Erwachsenenalter zwischen 35 und 55 Jahren. Dieser Erkrankungsgipfel ist mit der Alterung von Gelenken, Muskeln und Sehnen verbunden, die in diesem Lebensstadium weniger elastisch sind und sich daher permanent unter Stress befinden. Darüber hinaus befinden sich die Betroffenen mitten im Leben: Der Alltag ist, sowohl im Beruf- als auch im Privatleben, sehr aktiv und hektisch.

Jeder Händedruck schmerzt:

Die Sehnen des Ellenbogens helfen unter anderem die Finger und das Handgelenk zu strecken. Sind sie entzündet oder aufgrund von wiederholenden Mikrotraumen beschädigt, fangen sie an, zu schmerzen. Ein Leiden, das im Ellenbogen beginnt und bis zum Unterarm und manchmal sogar bis in die Hand ausstrahlt. Als Folge sind Hand-, Handgelenk- und Ellenbogenbewegungen eingeschränkt, sodass selbst einfache Handlungen wie das Schütteln einer Hand, den Arm zu strecken oder eine Dose zu öffnen, zu richtigen Herausforderungen werden.  

Typische Symptome des Tennisarms sind:

  • stechende Schmerzen an der Außenseite des Ellenbogens, die oft über den Unterarm bis zum Handgelenk und bis zu den Fingern ausstrahlen. Meist nach belastenden Tätigkeiten wie Schrauben, langem Tippen am Computer, etc.
  • Druckschmerz am äußeren Ellenbogen,
  • Schmerzen im Handgelenk bei Bewegungen,
  • Kraftlosigkeit, Schwäche in Unterarm und Handgelenk,
  • ein Schmerz, der anfangs als lästig empfunden wird und im Laufe der Wochen stark zunimmt und schließlich auch im Ruhezustand spürbar ist.
  • Schmerzen beim Handschlag, beim Faustschluss, beim Greifen von Gegenständen durch Drehbewegungen und beim Strecken des Armes und der Finger.
  • Unfähigkeit bestimmte Gegenstände in der Hand zu halten, wie zum Beispiel einen Stift oder eine Tasse Kaffee,
  • Sensibilitätsstörungen.

Es kann soweit führen, dass Betroffenen im Alltag stark eingeschränkt sind, da gewöhnliche Tätigkeiten zu Hürden werden. Das Ausmaß des Leidens ist aber von Fall zu Fall verschieden. So kommt es, dass der Arm bei einigen Menschen auch nachts oder bei Ruhigstellung schmerzt.

Sehnenleiden Tennisarm vorbeugen:

Es ist schwierig, einen Tennisellenbogen vorzubeugen, aber im Allgemeinen sollte man unnötige exzessive Anstrengungen und stets wiederholende Bewegungen vermeiden.

Zusätzlich können die folgenden Tipps helfen, einem Tennisellenbogen vorzubeugen:

  • Aufwärmen der betroffenen Gelenke vor sportlichen Aktivitäten, um Muskeln und Sehnen zu lockern, was das Verletzungsrisiko verringern kann.
  • Spieltechnik verbessern, um die Belastung auf den Ellenbogen zu reduzieren. Es ist ratsam, einen Trainer / eine Trainerin in Anspruch zu nehmen, um die Bewegungen richtig zu erlernen.
  • Vermeidung übermäßiger Belastung: Es ist wichtig, die Intensität und Häufigkeit der sportlichen Aktivitäten und Tätigkeiten zu kontrollieren, um Überlastung zu vermeiden.
  • Beim Heben von Gegenständen versuchen Sie die Handgelenke aufrecht zu halten. Dadurch wird die Kraft auf die starken und großen Muskeln des Oberarms verteilt.
  • Fragen Sie Ihren Arzt / Ihrer Ärztin, ob eine Orthese zur Gelenksunterstützung bei Ihrer Tätigkeit oder Sportaktivität sinnvoll ist.
  • Kühlen Sie Ihren Ellenbogen nach einem anstrengenden Spiel oder beruflichen Tag.
  • Ergonomie am Arbeitsplatz: Für Personen, die berufsbedingt viele repetitive Bewegungen ausführen müssen, wie z.B. Computerarbeit oder körperliche Arbeit, ist eine ergonomische Gestaltung des Arbeitsplatzes wichtig, um die Belastung des Ellenbogens zu reduzieren. Darüber hinaus sollte man, wenn möglich, beide Arme bei wiederholten Bewegungen verwenden.
  • Stärkung und Dehnung: Eine starke Arm- und Unterarmmuskulatur stabilisiert das Ellenbogengelenk und reduziert das Risiko eines Tennisarms zu entwickeln.
  • Pausen einlegen: Regelmäßige Pausen während sportlicher Aktivitäten oder beruflicher Tätigkeiten können helfen, die Belastung des Ellenbogens zu reduzieren und Überlastungsschäden vorzubeugen.   
  • Bei ersten Anzeichen von Überlastung oder Schmerzen sollte eine Pause eingelegt und ärztlicher Rat eingeholt werden.
Im Alltag kann man einiges tun, um die Sehnen gesund zu erhalten bzw. um gegenzusteuern, wenn die ersten Schmerzen schon spürbar sind. Hier finden Sie diverse Übungsblätter, um Sehnenschmerzen vorzubeugen

Übungen für gesunde Sehnen

Im Alltag kann man einiges tun, um die Sehnen gesund zu erhalten bzw. um gegenzusteuern, wenn die ersten Schmerzen schon spürbar sind.

Hier finden Sie diverse Übungsblätter als PDF-Downloads.

Zu den Übungsblättern

Tennisarm: gleich zum Arzt / zur Ärztin oder mit Selbstmedikation beginnen?

Die typischen Belastungsschmerzen am äußeren Ellenbogen neigen, kurz nach deren Erscheinung, wieder schnell abzuklingeln, sodass der Tennisellenbogen anfänglich häufig unterschätzt wird. Allerdings ist genau im Anfangsstadium eine Behandlung meist erfolgreich. Je länger jedoch mit der Behandlung gewartet wird und der Tennisarm unbehandelt bleibt, desto höher ist das Risiko chronischer Schäden an den betroffenen Sehnen- und Muskelansätzen. Daher ist es ratsam, die ersten Symptome wahrzunehmen und einen Arzt / eine Ärztin aufzusuchen. Die gute Nachricht ist, dass der Tennisellenbogen dazu tendiert, sich spontan zu verbessern und grundsätzlich bräuchte er daher keine Therapie. Die Grundvoraussetzungen für eine Spontanheilung sind eine Früherkennung der Beschwerde und eine komplette Pause von belastenden Tätigkeiten.

Schmerzen und Bewegungseinschränkungen können mit der richtigen Therapie in kürzester Zeit besser werden. Verschiedene Behandlungsmöglichkeiten können zur Linderung der Symptome, Beschleunigung des Heilungsprozesses und Förderung der Regeneration beitragen.

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Erste Maßnahmen beim Auftreten eines Tennisarms

Die Behandlung erfolgt in erster Linie konservativ laut PECH-Methode (Pause, Eis, Compression, Hochlagern):

Pause: Der erste Schritt besteht darin, den betroffenen Arm während der akuten Phase der Entzündung ruhen zu lassen. Genügende Auszeit ist essenziell, um Sehnen und Gelenken Zeit zu geben, sich zu erholen. Besonders wichtig ist, Bewegungen und Tätigkeiten zu stoppen, die verantwortlich für die Entzündung sind. „Zähne zusammenbeißen“ und weitermachen könnte die Beschwerde verschlimmern. Lassen sich aus beruflichen Gründen einige Gesten nicht vermeiden, sollte die Belastung so gut wie möglich reduziert werden, so dass die Schmerzen nachlassen.
Kühlen bzw. Eis auflegen: Sehr hilfreich zur Linderung der Symptome ist ebenfalls das Auflegen von Eispackungen oder Kühlkompressen auf den Ellenbogen für 30-40 Minuten, mehrmals täglich und während der Nacht, wenn die Entzündung und der Schmerz am stärksten sind. Vorsicht! Um Erfrierungen zu vermeiden, sollte das Eis nie direkt mit der Haut in Kontakt kommen, sondern immer zuerst in ein weiches Tuch gewickelt werden.
Kompression: Einen Kompressionsverband verwenden, um eine leichte Spannung und Druck zu erzeugen. Das hilft, die Schwellung zu lindern, die Gelenkmobilität aufrecht zu halten und den Schmerz zu reduzieren.
Hochlegen: Wenn möglich, sollte man versuchen, den Ellenbogen auf Schulterhöhe zu lagern, um einer Schwellung vorzubeugen oder um diese zumindest zu verringern.

Zusätzlich soll die verkürzte Muskulatur mit exzentrischem Training, vorzugweise im Rahmen einer Physiotherapie, gedehnt und gestärkt werden:
Dehn- und Kräftigungsübungen: Durch regelmäßiges und korrektes Durchführen von Dehnungs- und Kräftigungsübungen für die Handgelenks- und Armmuskulatur können Schmerzen schnell gelindert und die Beweglichkeit von Arm und Hand verbessert werden. Studien belegen die Wirksamkeit dieser Übungen. Es ist jedoch ratsam, erst mit den Übungen zu beginnen, wenn die Schmerzen nachlassen.

In einigen Fällen ist es darüber hinaus empfehlenswert, den Ellenbogen zu schonen, zu entlasten oder vor weiteren Verletzungen zu schützen. Hierbei können orthopädische Hilfsmittel wie Ellenbogenorthesen und -bandagen sowie das „Tapen“ eingesetzt werden.

Die Einnahme von entzündungshemmenden Medikamenten als Salbe, Gel oder Tablette, wie Diclofenac oder Ibuprofen helfen, die Schmerzen zu beruhigen.

Was tun, wenn der Tennisarm nicht besser wird

Wenn die ersten Maßnahmen keine Verbesserung bringen und der Ellenbogen weiterhin schmerzt, ist es wichtig, schnell einen Arzt / eine Ärztin aufzusuchen, die weitere Behandlungsschritte empfehlen wird. Als Grundvoraussetzung gilt, die anfänglichen Symptome rechtzeitig zu erkennen und wahrzunehmen. Obwohl die meisten Ellenbogenschmerzen keine schwerwiegenden Probleme verursachen, können sie, wenn sie nicht behandelt werden, chronisch werden und dadurch langwierig und schwer therapierbar.

Darüber hinaus sollte man sofort zum Arzt / zur Ärztin gehen, wenn:

  • Der Ellenbogen heiß und entzündet ist bzw. beim Auftreten von Fieber,
  • Der Ellenbogen sich nicht beugen lässt,
  • Man einen Knochenbruch vermutet.

Weitere Behandlungsoptionen umfassen unter anderem:

  • Physiotherapie: Im Rahmen der Behandlung werden spezielle Massagetechniken sowie Manipulationen (Querfriktionmassage) angewendet, die Verspannungen lockern und den Schmerz dämpfen. Die Querfriktionen steigern die Blutzufuhr, was die Heilung der Sehne durch eine erhöhte Sauerstoffversorgung der betroffenen Stelle unterstützt. Außerdem kennt der Physiotherapeut / die Physiotherapeutin spezielle Übungen, um die Beweglichkeit des Ellenbogens zu verbessern und die Muskeln des Unterarms zu reaktivieren und zu kräftigen.
  • Auch Laser- und Stoßwellentherapie können den Krankheitsverlauf nachweislich positiv beeinflussen. Bei der Lasertherapie wird das Gewebe mit gebündelten Lichtstrahlen behandelt, um die Durchblutung sowie die Zellregeneration anzuregen. Im Rahmen der extrakorporale Stoßwellentherapie werden stattdessen Druckwellen erzeugt, die ins Gewebeeindringen, um die Durchblutung sowie den Stoffwechsel zu aktivieren.
  • Akupunktur, um die Schmerzwahrnehmung zu mindern.
  • Infiltrationen: Der schmerzende Bereich wird direkt mit Kortisonspritzen infiltriert. Diese Methode wird manchmal für die Behandlung von besonders schmerzhaften Formen verschrieben, da sie die Schmerzen kurzfristig erfolgreich lindern. Allerdings scheint Kortison eine negative Wirkung auf die Sehnenregeneration zu haben. Durch diese Injektionen werden die Sehnen so geschwächt, dass sie im Laufe der Zeit sogar reißen können. Aus diesem Grund können wir diese Infiltrationen nicht empfehlen.
  • Hyaluronsäure Spritzen: Diese Methode wird eher zur Behandlung von Arthrose eingesetzt. Nach einer neu erschienenen Studie könnte Hyaluronsäure auch beim Tennisarm helfen, die Regeneration zu fördern und die Schmerzen zu lindern. Weitere Studien sind aber notwendig, um die Wirksamkeit zu bestätigen.
  • Eigenbluttherapie: Im Rahmen der Therapie wird zunächst eine Blutprobe entnommen und anschließend zentrifugiert. Dadurch werden die einzelnen Bestandteile isoliert. Anschließend wird das gewonnene konzentrierte Blutplättchenplasma wieder in den betroffenen Bereich injiziert. Blutplättchen fördern den Wiederaufbau des verletzen Gewebes.
  • Operation: Ein chirurgischer Eingriff kommt selten und nur als letzte Option in Frage, wenn die Symptome nach mindestens einem Jahr regelmäßiger Therapie keine Besserung zeigen bzw. wenn der Krankheitsverlauf durch viele Rückschläge gezeichnet ist und chronisch geworden ist. Mit der Operation wird das beschädigte Gewebe entfernt und die verletzte Sehne am Knochen wieder eingesetzt. Leider kann trotzdem kein dauerhafter Erfolg garantiert werden und als Nebenwirkung kann u.a. ein Kraftverlust am Ellenbogen bestehen bleiben.

Nichtsdestotrotz können die Schmerzen mehrere Wochen oder Monaten anhalten. In der Norm heilt ein Tennisellenbogen nach sechs bis vierundzwanzig Monaten von selbst. In den meisten Fällen verschwinden die Symptome innerhalb eines Jahres.

Fazit: Ein stechender Schmerz an der Außenseite des Ellenbogens ist oft das erste Anzeichen eines Tennisellenbogens. Übeltäter ist wieder einmal eine Sehnenscheidenentzündung, die in Folge einer Überbeanspruchung der Sehnen ausbricht. Diese Beschwerde trifft am häufigsten Männer und Frauen im Alter zwischen 35 und 55 Jahren. In der Regel wird ein Tennisellenbogen konservativ therapiert und verschwindet innerhalb eines Jahres aber die Frühdiagnose ist entscheidend. Unbehandelt können die Symptome des Tennisarms schnell chronisch werden.