Die Rotatorenmanschette besteht aus vier Sehnen mit ihren Muskeln, die das Schultergelenk umgeben und einen großen Bewegungsradius der Schulter ermöglichen. Das Rotatorenmanschettensyndrom ist der häufigste Grund für Schulterschmerzen und Bewegungseinschränkungen im Schulterbereich. Ursache dafür sind, wie oft im Fall vom Sehnenerkrankungen, Fehl- oder Überbelastung beim Sport oder im Alltag, zum Beispiel bei Überkopfarbeiten (Wände Ausmalen, Elektroarbeiten, etc.). Darüber hinaus kann altersbedingte Abnutzung auch zu einem Rotatorenmanschettensyndrom führen. Ohne Behandlung kann sich infolge dieser Erkrankung eine Schultersteife, Frozen Shoulder, bilden, oder sogar einen Rotatorenmanschettenriss auftreten.

Rotatorenmanschettensyndrom: Was ist und was hilft?

Typische Symptome sind:

  • Schulterschmerzen bei verschiedenen Bewegungsabläufen, die bis in den Arm ausstrahlen
  • Schulterschmerzen auch in der Nacht, beim Liegen auf der betroffenen Schulter
  • Bewegungs­einschränkungen
  • Schwellungen und Rötungen

Sehnenleiden Rotatoren­manschetten­syndrom vorbeugen:

  • Rücken beim Gehen oder Sitzen gerade aufrecht halten. Dadurch wird die Schultermuskulatur geschont. Dabei die Schulterblätter regelmäßig nach unten ziehen („in die Hosentaschen stecken“)
  • Bei Schmerzen Überkopfarbeiten und Überkopfsportarten so weit wie möglich vermeiden oder reduzieren.
  • Druck auf der Schulter vermeiden, z. B. nicht seitlich schlafen.
  • regelmäßig bewegen und Sport ausüben.
  • Kräftigung der Rotatorenmanschette

Die Therapie ist mit Kältetherapie, dem Tragen einer Bandage, Dehnungsübungen und Kräftigungsübungen, Kortisoninjektionen und Eigenblutinjektionen, der LASER-Therapie sowie der extrakorporalen Stoßwellentherapie eher konservativ ausgerichtet. Entzündungshemmende Schmerzmittel können bei einer Entzündung darüber hinaus helfen, starke Schmerzen zu verringern. Die Einnahme von spezifischen Mikronährstoffen für die Sehnen stellt eine ausreichende Nahrungsergänzung sicher, um den Körper mit entsprechenden Nährstoffen zu unterstützen. Helfen die Maßnahmen nicht und treten permanente Schmerzen und starke Bewegungseinschränkungen auf, wird eine Operation empfohlen.