Sehnenerkrankungen können die Beweglichkeit stark einschränken
Sehnenbeschwerden zählen zu den häufigsten Erkrankungen des Weichteilgewebes. Je nach Sportart ist bis zu die Hälfte der Sportler und Sportlerinnen im Laufe der Zeit betroffen, aber auch viele Menschen ohne sportlichen Hintergrund.
Sehnenerkrankungen können grundsätzlich jede Sehne betreffen. Am häufigsten betroffen sind:
- die Sehnen der Rotatorenmanschette in der Schulter, etwa bei einem Impingement-Syndrom oder einer „Mausschulter“
- die Sehnenansätze der Streckmuskeln des Unterarms an der Außenseite des Ellenbogens (Tennisarm)
- die Sehnenansätze der Beugemuskeln an der Innenseite des Ellenbogens (Golferarm)
- die Sehnen an Handgelenk und Hand, die in Sehnenscheiden verlaufen (Sehnenscheidenentzündung)
- die Patellasehne unterhalb der Kniescheibe (Patellaspitzensyndrom, auch Springerknie genannt)
- die Achillessehne (Achillodynie)
- der Ansatz der Plantarfaszie an der Ferse (Plantarfasziitis, oft verbunden mit einem Fersensporn)
Welche Sehnenerkrankungen gibt es?
Achillessehnenentzündung
Schmerzen an der Rückseite der Ferse und des Unterschenkels
Wie kann man Sehnenerkrankungen behandeln?
Die meisten Sehnenbeschwerden lassen sich konservativ, also ohne Operation, erfolgreich behandeln. Die wichtigste erste Maßnahme ist, den betroffenen Körperteil zu entlasten. Darüber hinaus können Kühlung, gezielte Dehnungs- und Kräftigungsübungen sowie Physiotherapie helfen. Bei starken Schmerzen können entzündungshemmende Schmerzmittel kurzfristig und nach ärztlicher Rücksprache sinnvoll sein.
Passende Übungen für die häufigsten Beschwerden finden Sie in unseren kostenlosen Übungsblättern.
Auch eine ausgewogene Ernährung ist wichtig, damit Sehnen und Bänder mit den Nährstoffen versorgt sind, die sie brauchen. Mehr dazu lesen Sie im Beitrag Ernährung bei Sehnenscheidenentzündung.
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Die speziell entwickelte Nährstoffkombination enthält unter anderem Mangan, das zu einer normalen Bindegewebsbildung beiträgt. Zum Bindegewebe gehören auch Sehnen und Bänder.
Sehnenbeschwerden erfordern oft Geduld: Die Heilung dauert lange, und ohne ausreichende Schonung und gezielten Belastungsaufbau kehren die Beschwerden häufig zurück. Umso wichtiger ist es, früh zu reagieren und die Behandlung konsequent durchzuziehen.
Ausführliche Informationen zu Ursachen und Behandlung der einzelnen Beschwerden finden Sie in der Übersicht weiter oben.


