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RSI-Syndrom: Golferarm I Mausarm I Tennisarm

RSI-Syndrom ist die Abkürzung von Repetitive Strain Injury – Syndrome. In den USA wurde diese Beschwerde bereits als Berufskrankheit anerkannt und beschreibt Beschwerden infolge monotoner, einseitiger Bewegungsabläufe, welche Muskeln und Sehnen dauerhaft schädigen können. Die Epikondylitis ulnaris, alias Golferarm oder Golferellbogen aber auch der Mausarm gehören zu diesem Krankheitsbild.

  • Die Epikondylitis ulnaris, besser bekannt als Golferellbogen oder Golferarm, beschreibt eine Entzündung der Sehnenansätze auf der Innenseite des Ellbogens. Ursache hierfür ist eine Überlastung der Muskeln und Sehnen des Unterarms in Folge monotoner, einseitiger und repetitiver Bewegungsabläufe.

Typische Symptome sind brennende Schmerzen im Bereich des inneren Ellbogens beim:

  • Beugen des Handgelenks
  • Drücken
  • Heben von Gegenständen, wie einer Tasse Kaffee
  • Beugen des Mittelfingers und des Handgelenks gegen Widerstand

Der Golferarm kommt deutlich seltener als der Tennisarm oder der Mausarm vor und tritt oft infolge von Handwerks-  oder Haushaltsarbeiten auf, die wiederholte Tätigkeiten mit dem Ellbogen verlangen, z.B. Bügeln oder Malen.

  • Der Mausarm: Bei dieser Beschwerde handelt es sich um einen jüngeren Begriff, da er v. a. Menschen betrifft, die lange am Computer arbeiten. Wie bei einem Tennisarm liegt der Schmerz an der Außenseite des Ellbogens.Der Mausarm kommt infolge einseitiger, wiederholter Belastung durch die Arbeit an der Tastatur oder an der Maus vor. Die Konsequenz ist das sogenannte RSI-Syndrom. Ursache dafür sind, neben den sich wiederholenden Mausklicks und dem Tippen auf der Tastatur, ergonomisch falsch ausgestattete Arbeitsplätze.

Typische Symptome sind:

  • stechende Schmerzen an der Außenseite des Ellbogens
  • Kraftverlust und Sensibilitätsstörungen, anfangs nur während des Arbeitens am Computer, später auch im Ruhezustand
  • eingeschränkte Beweglichkeit mit Koordinationsverlust

Wie im Fall eines Tennisellbogens, stehen den Betroffenen, beim Auftreten eines Maus- oder Golferarms, viele Therapiemöglichkeiten zur Verfügung: Diese beinhalten Schonung, Eistherapie, Bandagen, Dehnungs- und Kräftigungsübungen sowie die Gestaltung eines ergonomischen Arbeitsplatzes. Insgesamt gilt, dass bei den meisten Erkrankten die Beschwerden innerhalb eines Jahres abklingen.

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