Unsere Sehnen

unterschätzte Kraft im Körper

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Sehnen ermöglichen BewegungSehnen gehören zum Weichteilgewebe des Körpers und verbinden zum Zweck der Kraftübertragung die Muskeln mit den Knochen - erst dadurch wird Bewegung möglich.

Sie sind täglich einer hohen Beanspruchung ausgesetzt und daher sind gesunde Sehnen eine unverzichtbare Voraussetzung für uneingeschränkte Mobilität. 

Aufbau Sehne

Sehnen bestehen hauptsächlich aus:

  • Collagen Typ 1:
    Hauptbestandteil der Sehnen, der ihre Festigkeit und Flexibilität unterstützt und für die Sehnenstärke und Struktur verantwortlich ist.
  • Mucopolysacchariden:
    Sie dienen als "Klebstoff", der den Sehnen Elastizität gibt. Sie richten die Kollagenfasern aus. Das stabilisiert das Sehnengewebe.

Sehnen brauchen NahrungDer menschliche Körper produziert Collagen Typ 1. Diese Fähigkeit reduziert sich mit zunehmendem Alter. Sehnen haben keine direkte Gefäßversorgung. Sie sind avaskulär. Das bedeutet, die Nährstoffe werden in der peritendinösen Flüssigkeit eingelagert.

Diese gelangen dann durch Diffusion in die Sehnen. Im Prinzip geschieht dies wie bei einem Schwamm durch Auspressen (Anspannung der Sehne) und Aufsaugen (Entspannung der Sehne) der umgebenden Flüssigkeit.

Deswegen benötigen verletzte oder kranke Sehnen und Bänder lange Zeit, um zu heilen.

Sehnenprobleme - eine starke Beeinträchtigung

Tendinopathien sind primär nicht-entzündliche Erkrankungen der Sehnen aufgrund von Über-, Fehlbelastung oder Verschleiß.
Sie zählen zu den häufigsten Erkrankungen des Weichteilgewebes - bis zu 50 % der Athleten und 5 % der allgemeinen Bevölkerung leiden darunter.

Tendinopathien können in allen Sehnen vorkommen. Am häufigsten betroffen sind: die Patellasehne (auch Kniescheibensehne genannt), die Achillessehne, der Tennis- und Golferellbogen, die Sehnen der Rotatorenmanschette (Impingement-Syndrom oder Mausschulter) und die Plantarfaszie (Fersensporn).

Sehnenleiden Tennisellbogen: hat in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen.

Sehnenleiden Fersensporn: wenn beim Laufen die Ferse schmerzt. Ständige Überlastung aufgrund von Übergewicht, falschem Schuhwerk sowie Fehler beim Sport können zur Bildung von Verkalkungen an der Sehnenplatte der Fußsohle führen. Diese sogenannte Plantarfaszie verbindet die Ferse mit den Zehen und hält auf diese Weise das Längsgewölbe des Fußes unter Spannung, ähnlich der Sehne eines Bogens. Fersenseitige Überlastungen und Kalkablagerungen können Auslöser für eine schmerzhafte Entzündung sein. Ein sehr häufiges Problem, das Männer und Frauen gleichsam treffen kann.

Die Behandlung erfolgt in den meisten der Fällen konservativ: extrem wichtig ist, zuerst die Ferse zu entlasten. Darüber hinaus können Eis, Dehnungsübungen, bequeme Schuhe, Einlagen, die richtige Lauftechnik und eine Stoßwellentherapie helfen, die Schmerzen zu mindern.

Sehnenleiden Achillessehnedie stärkste Sehne unseres Körpers. Die Achillessehne verbindet die Ferse mit der Wadenmuskulatur. Eine Achillessehnenentzündung ist eine typische Sportverletzung, die vor allem (Hobby-)Läufer trifft. Falsche Lauftechnik, Trainingsfehler, unpassende Schuhe sowie eine Fehlstellung sind nur einige der Ursachen dieser Erkrankung. Bei einer schmerzhaften Verdickung der Achillessehne spricht man dann von der Achillodynie.

Auch in diesem Fall sind Ruhestellung, Eis, Dehnungs- und extrinsische Kräftigungsübungen angesagt. Entzündungshemmende Medikamente können bei einer Entzündung darüber hinaus helfen, starke Schmerzen zu verringern.  

Sehnenscheidenentzündungwenn beim Arbeiten am Computer, bei der Gartenarbeit sowie beim Gitarrenspielen die Handgelenke schmerzen. Eine Sehnenscheidenentzündung (Tendovaginitis) ist eine schmerzhafte Entzündung der Sehnenscheiden, vor allem am Unterarm und an der Hand. Selten kann auch den Daumen betroffen sein. Ursachen sind oft monotone wiederholende Bewegungen (Computerarbeit, WhatsApp- Nachrichten Schreiben) sowie Überlastungen beim Sport und in der Freizeit (Tennis-, Golfarm).

Die Therapie erfolgt im Allgemeinen konservativ: Entlastung, Ruhe, Eis oder Kühlkompressen, Dehnungsübungen, Physiotherapie und beim starken Leiden die Anwendung von entzündungshemmenden Salben bzw. Tabletten. 

Sehneneinrisse: nicht nur Spitzensportler sind betroffen, sondern immer öfter auch generell körperlich Aktive und Berufstätige, die monotonen Arbeitsabläufen ausgesetzt sind. Achillessehnenriss: eine ernst zu nehmende Verletzung, die in den letzten zwanzig Jahren stark zugenommen hat.

Sehnenerkrankungen können in den meisten Fällen konservativ (ohne Operation) erfolgreich behandelt werden. Als erste wichtigste Maßnahme muss der betroffene Körperteil entlastet werden. Ruhe ist angesagt und darüber hinaus können Eis, Kühlkompressen, Dehnungs- und Kräftigungsübungen, sowie eine Physiotherapie helfen. Bei starken Schmerzen sind entzündungshemmende Medikamente hilfreich.

Neben konservativen Maßnahmen ist auch eine gesunde Ernährung wichtig, um den Bändern und Sehnen im Heilungsverlauf die entsprechenden Nährstoffe zur Verfügung zu stellen. Unterstützend hilft die Einnahme von LAOLI® Vital- Sehne Kapseln. Wissenschaftlich belegt, helfen sie die Sehnen zu stärken und zu regenerieren.

Sehnenerkrankungen sind oft langwierig und schwer behandelbar. Oft fehlt eine optimale Therapie. Die Rehabilitationszeit ist lang und die Rückfallquote hoch. Daher können Erkrankungen der Sehnen die Lebensqualität der Betroffenen stark beeinträchtigen.