Leichte Sehnenscheidenentzündungen können mit Selbsthilfemaßnahmen erfolgreich auskuriert werden und verschwinden in der Norm innerhalb von zwei bis drei Wochen wieder. Werden jedoch die Beschwerden nicht zum Stillstand gebracht oder sollten sie sich sogar verschlimmern, stehen eine Reihe weiterer Therapieoptionen zur Verfügung, die von Fall zu Fall vom behandelnden Arzt verordnet werden.

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Egal ob beim Klavierspielen, beim Stricken, während der Gartenarbeit oder beim Sport, Sehnenscheidenentzündungen kündigen sich nicht an und quälen die Betroffenen mit Schmerzen bei jeder kleinen Bewegung. Eine Sehnenscheidenentzündung, auch Tendinitis genannt, ist meistens auf Verletzungenoder sich wiederholende Bewegungen an der gleichen Stelle zurückzuführen. In der Regel kann sie mit einfachen Maßnahmen zu Hause behandelt werden. Der erste Schritt der Behandlung ist die Linderung der Schmerzen und Schwellungen durch Ruhigstellung des betroffenen Teils mit Hilfe von Bandagen und entzündungshemmenden Medikamenten; im Fall eines Traumas wird zusätzlich Eis aufgelegt. Andere Behandlungsoptionen reichen von Laser-, Stoßwellen- und physikalischer Therapie bis hin zu Steroid-Injektionen und, als letztem Ausweg, zu einer Operation.

Erste Maßnahmen beim Auftreten einer Sehnenentzündung

Als Erstes kann eine Sehnenscheidenentzündung mit den vier Schritten der PECH-Therapie für zwei bis drei Tage behandelt werden, um die Schwellung zu lindern und den verletzten Teil zu schonen.

  • wie Pause: eine mehrwöchige Pause ist für die Gesundheit besser als die ständige Belastung. Man braucht viel Geduld, denn die Sehnen brauchen Zeit zum Heilen. Darüber hinaus ist es wichtig, Aktivitäten und Übungen zu vermeiden, die Schmerzen verursachen. Beim Sport muss das Trainingsprogramm an die neue Situation angepasst und entsprechend modifiziert werden.
  • E wie Eis: Kühlkompressen oder eine Eispackung für 10 Minuten alle 4 bis 6 Stunden auf den verletzen Teil legen. Wichtig ist, ein Handtuch als Hautschutz zu verwenden, um die Gefahr einer Erfrierung zu vermeiden. Kühlen hemmt die Entzündung und die Schwellung, da die Blutgefäße enger werden und dadurch weniger Flüssigkeit ins Gewebe eindringt.
  • C wie Compression: einen Kompressionsverband verwenden, um eine leichte Spannung und Druck zu erzeugen. Das hilft die Schwellung zu lindern, die Gelenksmobilität aufrecht zu halten und den Schmerz zu ertragen.
  • H wie Hochlagern: den betroffenen Teil hochlagern, um die Blutung und die Schwellung zu verringern, bzw. den lymphatischen Abfluss zu verbessern.

Weiters, kann man entzündungshemmende Medikamente wie Paracetamol oder Ibuprofen in Form von Salben oder Tabletten einnehmen. 

Was tun, wenn die Beschwerden nicht innerhalb der ersten Tage nachlassen:

Im Falle einer Überlastungsverletzung ist die Richtigstellung der Diagnose und Kur sehr wichtig, um zu verhindern, dass sich ein dauerhafter Schmerzzyklus einstellt. Halten daher die Beschwerden länger an oder verschärfen sie sich, ist eine medizinische Untersuchung unverzichtbar. Ausschließlich der behandelnde Arzt kann, anhand der Vorgeschichte, der Klinik und der Bilder, die richtige Diagnose erstellen und die dazu am besten geeignete Therapie individuell verordnen. 

Weitere mögliche Behandlungsoptionen bei Sehnenscheidenentzündungen:

  • Ärztliche Untersuchung: bei Verdacht auf eine Sehnenscheidenentzündung bringt ein Arztbesuch Hilfe und Gewissheit. Im Rahmen der Untersuchung kann der Arzt eventuelle Fehlstellungen beim Bein oder Fuß sowie eine muskuläre Dysbalance ausschließen oder entsprechend behandeln. 
  • Verwendung von Hilfsmitteln wie Orthesen, Bandagen und Stützen um die Sehnen zu entlasten. Durch zusätzliche Unterstützung wird verhindert, dass der betroffene Körperteil sich zu viel bewegt. Die Entlastung der entzündeten Sehne hilft, die Schwellung zu reduzieren und unterstützt die Heilung des geschädigten Gewebes.
  • Physiotherapie: bei Sehnenentzündungen werden spezielle Massagegriffe angewandt, um die Sehnen und den umgebenden Muskeln zu verlängern und zu kräftigen. 
  • Exzentrisches Training: auch Negativtraining genannt. Der größte Vorteil dieses Trainings ist, dass er auch das Bindegewebe wie eben die Sehnen trainiert. Das exzentrische Training zeigt außerdem sehr gute Ergebnisse bei der Heilung von Sehnenscheidenentzündungen. Im Rahmen dieses Trainings liegt der Fokus auf das konzentrierte Absenken statt nur auf das Aufheben von Gewichten. 
  • LASERtherapie: verbessert und steigert die Collagensynthese und die Neubildung des Bindegewebes. Die Sehne
  • Stoßwellentherapie: regeneriert und fördert die Heilung des Weichteilgewebes. Darüber hinaus werden die Schmerzrezeptoren blockiert.
  • Gesunde Ernährung: eine antientzündliche Ernährungsumstellung kann auch Erleichterung bringen. Wie bei fast allen Verletzungen – sogar bei chronischen Krankheiten – können Nahrungsmittel Auswirkungen auf die Gesamtentzündungswerte des Körpers haben. 

Antientzündliche Ernährung – was man essen bzw. nicht essen sollte: 

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  • Viel Grünblättergemüse wie Brokkoli und Spinat essen, die Antioxidantien enthalten und dadurch oxidativen Stress bekämpfen, eine der Hauptursache für Entzündungen. 
  • Ausreichende Einnahme von hochqualitativem Eiweiß: Eiweiß unterstützt die Heilung des beschädigten Gewebes. Am Besten und am einfachsten ist es in Fisch (eine gute Quelle von Omega 3 Fettsäuren), Bio-Eiern, Bio-Rindfleisch und Rohmilchprodukten zu finden.
  • Alle Arten von Beeren und Zitrusfrüchte sind voll mit Vitamin C, das zu einer normalen Kollagenbildung beiträgt. Collagen ist ein wichtiger Bestandteil des Gewebes. Die Sehne
  • Ananas enthält Bromelain, eine gute Hilfe bei der Behandlung von Schwellungen und Verletzungen wie z.B. der Sehnenscheidenentzündung
  • Rinderknochen, die Collagen enthalten. Collagen unterstützt die Sehnenheilung. Auch hilfreich im Fall von Verstauchungen, Zerrungen oder Bänderverletzungen. Die Sehne
  • Kalium- und magnesiumreiche Lebensmittel wie Avocado und Bananen wirken heilungsunterstützend. Magnesium fördert darüber hinaus die Muskelregeneration und die Durchblutung im Körper.  

Folgende Lebensmittel sollten vermieden oder stark reduziert werden, da sie die Entzündung verstärken:

  • Alkohol und Koffein: Alkohol kann Entzündungen und Knochenverlust fördern, ebenso wie Koffein.
  • Zu viel Natrium und Salz: Natrium (in fast allen abgepackten Lebensmitteln enthalten) wirkt Kalium entgegen und trägt zum Verlust von wichtigen Nährstoffen bei.
  • Zucker und raffiniertes Getreide: Hohe Mengen an zugesetztem Zucker können die Wundheilung verlangsamen und die Entzündung verstärken, ganz zu schweigen von der unerwünschten Gewichtszunahme, die die Sehnenentzündung verschlimmern kann.
  • Hydrierte Öle und frittierte Lebensmittel sind eine Quelle von "entzündungsfördernden" Omega-6-Fettsäuren und sind daher mit Vorsicht zu genießen. 
  • Einnahme von Mikronährstoffen: wissenschaftlich auf ihre Wirkung überprüfte Mikronährstoffe, wie die Kapseln von LAOLI Vital Laoli Vital- Sehne, helfen die Sehnen zu stärken und zu regenerieren und sind auch zur Vorbeugung geeignet.
  • Nichtsteroidalen Antirheumatika und Kortikosteoride: obwohl Kortikosteroid-Injektionen häufig verwendet werden, sind sie jedoch derzeit sehr umstritten, da sie zwar die Schmerzen kurzfristig lindern aber eine negative Wirkung auf die Sehnenreparatur zu haben scheinen. Durch diese Injektionen werden die Sehnen geschwächt und können sogar reissen. Das gilt vor allem für Sehnen die „Gewicht“ tragen müssen wie die Achillessehne (Knöchel) und die Patellasehne (Knie). 
  • Operation: als letzter Ausweg gibt es auch die Möglichkeit einer Operation. In diesem Fall wird das beschädigte Gewebe operativ entfernt. Es gibt aber keine Beweise, dass sich dadurch die Proteinsynthese oder die Reifung verbessern, so dass Beschwerden wieder auftreten können. Eine Operation kann auch im Fall eines kompletten Sehnenrisses notwendig sein. 

Fazit: Sehnenscheidenentzündungen können in den meisten Fällen leicht „zu Hause“ durch PECH und entzündungshemmende Medikamente erfolgreich behandelt werden – auch einfache Übungen, wie in unseren Übungsblättern zu finden, können schon bei der Vorbeugung helfen. Greifen aber die ersten Maßnahmen nicht, ist es unbedingt notwendig, rasch einen Arzt aufzusuchen, denn: wird eine Sehnenentzündung nicht sofort erkannt oder auf die leichte Schulter genommen, kann sie chronisch werden. Chronische Sehnenerkrankungen sind schwierig, langwierig und nicht immer erfolgreich behandelbar. Dementsprechend haben vorbeugende Maßnahmen, inklusive der richtigen Arztdiagnose und die dazu am Besten für den Fall geeignete Therapie, eine bedeutungsvolle Rolle für die Heilungschance.

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