Da wir uns in der Skisaison befinden, darf der Skidaumen nicht vergessen werden: Es handelt sich dabei um eine Verletzung des Innenbandes des Daumengrundgelenkes. Eines der ersten Dinge, die mein Skilehrer mich gelehrt hat, war wie man die Schlaufe des Skistocks richtig hält, um diese beim Fallen sofort befreien zu können. Passiert das nicht, kann der Daumen in der Schlaufe gefangen bleiben, sich letztendlich verdrehen und einen Bänderriss verursachen.

Es handelt sich um einen Bänderriss am Daumen, der Schmerzen, Kraftverlust und Greifschwierigkeiten verursacht. Der Skidaumen ist eine typische Wintersportverletzung, die aber auch als Folge eines normalen Sturzes im Alltagsleben passieren kann.
Der Skidaumen lässt sich konservativ oder operativ behandeln: ist das Band „nur“ partiell gerissen oder überdehnt, kann man die Verletzung konservativ therapieren: mit Schienen, Orthesen oder Gipsverbänden wird der Daumen für ca. 4 Wochen ruhiggestellt. Spätestens nach dieser Zeit sollte man anfangen, das Gelenk zu mobilisieren. Wichtig ist aber die Schiene/Orthese konsequent zu tragen, damit das Band heilen kann. Liegt ein kompletter Riss vor und/oder hat sich der Knochen verschoben sollte stattdessen der Daumen rasch operiert werden.
Ist ein Skidaumen vermeidbar? Nicht immer aber die goldene Regel lautet: Aufwärmen, Pausen nicht vergessen, Aufhören bei Müdigkeit.