Vor einigen Monaten hat David Alaba einen Bänderriss im WM Qualifikationsspiel erlitten. Diese, sowie die Bänderdehnung, ist eine typische Sportverletzung, die besonders häufig „Stop and go“ Sportler wie Fußball- und Tennisspieler trifft.

Bänder haben die Funktion, das Gelenk zu stabilisieren, stellen immer eine Verbindung zwischen zwei Knochen her, bestehen aus festem Bindegewebe und sind wenig elastisch. Aus diesem Grund laufen sie Gefahr bei einer plötzlichen Bewegung sich zu überdehnen und können manchmal sogar reißen.
Eine Bänderdehnung macht sich durch eine Schwellung des Gelenkes (besonders betroffen sind das Knie- oder das obere Sprunggelenk) sowie Schmerzen beim Bewegen und / oder Belasten des betroffenen Beins bemerkbar. Zuerst werden die Beschwerden nach PECH - Pause, Eis, Compression, Hochlegen - behandelt. Besonders die Pause muss komplett sein, so dass man nach 1-2 Wochen wieder mit dem Sport beginnen kann.
Wie im Fall eines Umknickens ist es wichtig, die Gelenkmuskulatur zu stärken, um die Bänder zu entlasten. Auch in diesem Fall spielen das Gleichgewicht sowie die Koordination eine wichtige Rolle und es ist wichtig, diese zu trainieren (siehe empfohlene Übungen hier).

Leiden Sie oft unter Bänderproblemen/Verletzungen empfiehlt sich beim Sport das Gelenk mittels einer für das Gelenk passende Orthese (Bandage) zu stabilisieren. Eine interessante Behandlungsoption (auch als präventive Anwendung) bieten speziell für die gesunde Funktionalität der Bänder abgestimmte Mikronährstoffe wie sie in LAOLI Vital-Sehne enthalten sind.

Außerdem können ungeschickte Überbewegungen die Bänder so sehr belasten, dass sie gezerrt werden oder letztendlich reißen können. Theoretisch kann es bei jedem Band in unserem Körper passieren, am meisten betroffen sind jedoch die Bänder an Fuß- und Kniegelenken.
Überknöchelt man, hört man ein „Knacks-Geräusch“ im Bereich des Außenknöchels, treten starke Schmerzen im Fußbereich auf, ist dieser angeschwollen und bildet sich ein Bluterguss ist es leider sehr wahrscheinlich, dass die Bänder an der betroffenen Stelle, gerissen sind. Ein instabiles Sprunggelenk ist ein Zeichen und Folge einer solchen Verletzung.
Durch Röntgen bzw. MRT Untersuchung kann der behandelnde Arzt sehen, wie viele Bänder gerissen sind und feststellen, ob Begleitverletzungen aufgetreten sind.
Heutzutage wird ein Bänderriss im Regelfall konservativ therapiert. Der betroffene Teil wird durch eine Schiene oder Orthese stabilisiert und Heilgymnastik, vor allem ein propriozeptives Training, werden verordnet.
Wird der Bänderriss nicht rechtzeitig und richtig behandelt, kann es zu einer chronischen Instabilität des betroffenen Gelenkes kommen. Deshalb, lieber einen Arzt aufsuchen und gleich richtig therapieren lassen. Denn eine vorangegangene Bandverletzung ist einer der wichtigsten Risikofaktoren für eine neuerliche Verletzung.